Hettich: Vier Punkte für die Marke

möbelfertigung: Herr Dr. Hettich, in Europa herrscht eine enorme konjunkturelle Unruhe, die in den Rest der Welt ausstrahlen könnte. Was erwarten Sie vor diesem Hintergrund vom Geschäftsjahr 2012?
Dr. Andreas Hettich: Selten habe ich mich mit einer Prognose so schwergetan, denn es gibt so viele äußere Faktoren, wie beispielsweise die erwähnte Euro-Krise. Auf der anderen Seite gibt es viele Märkte, die nach wie vor sehr attraktiv sind. Zudem hat Hettich gute Neuprodukte am Start. Um für alle Eventualitäten so gut wie möglich gerüstet zu sein, stellen wir uns auf verschiedene Szenarien ein, deren Bandbreite übrigens erschreckend groß ist.
möbelfertigung: Wie sehr beunruhigt Sie die Euro-Krise?
Dr. Andreas Hettich: Da habe ich ein lachendes und ein weinendes Auge. So hilft uns eine schwächere Währung natürlich im Export außerhalb des Euro-Raums. Andererseits macht es mir schon Sorgen, dass die Krise die Konjunktur enorm negativ beeinflussen könnte. Allerdings flüchten die Menschen in solchen Situationen zunehmend in Sachwerte, worin für die Möbelindustrie auch wieder Chancen liegen.
Insgesamt ist aber eine deutliche Verunsicherung spürbar.
möbelfertigung: Prägte die auch schon das Geschäft im Jahr 2011 oder kann Hettich zufrieden sein?
Dr. Andreas Hettich: Es hätte gern ein wenig mehr sein dürfen, aber trotzdem sind wir nicht unzufrieden. Hettich wird das Jahr mit einem moderaten Plus von ungefähr fünf Prozent abschließen. Damit liegen wir ein wenig unter unseren Planungen.
Das vollständige Interview lesen Sie in der kommenden Ausgabe der "möbelfertigung".
