Schattdecor: Stärke gibt Kunden Sicherheit

Der Marktführer arbeitet intensiv am Ausbau seiner Position: Vor einem Jahr gab Vorstandschef Reiner Schulz die Verantwortung für die Bereiche Vertrieb/Marketing an ein „Eigengewächs“ ab: Roland Auer kehrte nach mehr als zehn Jahren aus Polen zurück – gleichzeitig ging Hartwig Dickten in den Ruhestand. Mit Roland Auer werden sich die Thansauer global noch effizienter vernetzen und ihren Kunden damit mehr Leistung bieten. Die „möbelfertigung“ sprach mit Roland Auer sowie Bernd Reuß, Leiter Unternehmenskommunikation, über Strategien, Preisdumping, Märkte und Überkapazitäten.

möbelfertigung: Herr Auer, Sie besetzen seit Anfang 2011 die Position des Vorstands für Vertrieb und Marketing, die bis dato Reiner Schulz verantwortete. Als Vertriebsdirektor kümmerte sich Hartwig Dickten zudem um das Geschäft in Zentraleuropa. Wie groß sind die Fußstapfen?
Roland Auer: Hartwig Dickten hat das Unternehmen sehr geprägt und mit dazu beigetragen, dass Schattdecor in seiner heutigen Position ist.
Meine neue Position ist keine klassische Nachfolge, denn Hartwig Dickten war zwar offiziell weltweiter Vertriebsleiter, doch sein Schwerpunkt lag auf dem Europageschäft. Nun wurde – zur besseren Synchronisierung der internationalen Aktivitäten – entschieden, das Vor­standsressort Vertrieb und Marketing neu zu besetzen.

möbelfertigung: Was soll Ihre eigene Spur auszeichnen?
Roland Auer: Schattdecor ist mit elf Druck-, Lackier- und Imprägnierstandorten in acht Ländern vertreten. Eine meiner wichtigsten Aufgaben ist, die gemeinsame Vertriebsstrategie mit länderangepassten Modifikationen umzusetzen. Um mir einen tief gehenden Einblick in die einzelnen Standorte zu verschaffen, war ich im letzten Jahr fast durchgängig unterwegs. Denn wenn man nach elf Jahren Tätigkeit in Polen das Vertriebsressort für die gesamte Schattdecor-Gruppe in Thansau übernehmen soll, ist dies eine enorme Umstellung.

möbelfertigung: Was konnten Sie in den letzten zwölf Monaten schon auf den Weg bringen?
Roland Auer: Eine Erkenntnis meiner Reisen in die verschiedenen Märkte war es, dass wir das globale Vertriebsnetzwerk mit einer intensiveren Kommunikation untereinander noch stärker auf die Anforderungen der Zukunft ausrichten müssen. Deshalb bringe ich nun regelmäßig die Verantwortlichen an einen Tisch und schaffe so eine Plattform für einen regelmäßigen, kontinuierlichen und zielfokussierten Informations- und Erfahrungsaustausch. Das spielt allein schon wegen unserer ebenfalls international aktiven Kunden eine große Rolle. Oder das Beispiel Ikea: Es ist eine gewaltige Aufgabe, diesen Möbelgiganten mit all seinen Facetten so zu betreuen, dass man genau weiß, was von uns in Zukunft erwartet wird. Egal, ob es sich um Folie, Melamin, Italien oder Schweden handelt, es muss an einer Stelle zentral zusammengeführt werden.

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "möbelfertigung"


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