FGV: Klares Ziel Mengenführerschaft

möbelfertigung: Herr Formenti, wie bewerten Sie aktuell die Bedeutung der Möbelindustrie im Wettbewerb mit anderen Wirtschaftszweigen?
Renato Formenti: Die Möbelindustrie hat eine einzigartige Stellung in der Gesellschaft. Möbel befriedigen Bedürfnisse auf einigen Stufen in der Bedürfnisskala. Liebe für Ordnung im Haus geht mit der Entwicklung der Kultur einher. Je kultivierter die Menschen werden, umso mehr brauchen sie ein größeres Maß an Harmonie, Ordnung und Sicherheit. Möbel tragen dazu bei, dem Chaos der heutigen Besitztümer eine Ordnung zu verleihen. Darüber hinaus tragen sie zur Ästhetik des räumlichen Umfeldes bei. Und in gewissem Masse sind sie auch Statussymbol. Die Krux liegt in der Wertigkeit der einzelnen Bedürfnisse.
Bei zunehmender Polarisierung der Welt in Wohlhabend und Wenigerhabend mutiert die traditionelle Kundenpyramide in eine Botero-Figur mit kleinem Kopf, langem Hals und einem extra üppigen Unterteil. Die Ansprüche werden bei allen Kunden geweckt, dank medialer Berieselung. Das Problem entsteht bei der Erreichbarkeit.
Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "möbelfertigung"
