Maschinen-Technologie: Ideales Handling von Leichtbauplatten

Das Thema „Leichtbau“ bewegt schon seit einigen Jahren die Möbelindustrie – der wirkliche Durchbruch ist allerdings noch nicht erfolgt. Dabei bietet der Einsatz von Leichtbauprodukten beim Möbelbau entscheidende Design- und Logistikvorteile dank des verringerten Gewichts. Viele Hersteller argumentieren mit der Problematik der Plattenherstellung und -verarbeitung. Dabei decken die Maschinenhersteller heutzutage sämtliche Schritte ab. Egal, ob es die großen An­lagenbauer wie Dieffenbacher und Siempelkamp sind, die die Holzwerkstoffindustrie bedienen, oder Unternehmen wie Bürkle, Homag, Ima, Italpresse oder Koch, die Maschinen und Anlagen zur Anfertigung von Waben-Leichtbauplatten und deren Verarbeitung im Programm haben.
„Eine Wabenplattenproduktion mit Rahmen erfordert komplexe ­logistische Strukturen und hohen Personaleinsatz. Rationeller ist die Produktion von rahmenlosen Wabenplatten. Ihr Vorteil: die automatisierte Produktion mit geringem Personal- und Logistikaufwand. ­Außerdem erlaubt eine Herstellung im Großformat die flexible Aufteilung in beliebige Kleinformate. Wichtig ist bei rahmenlosen Wabenplatten eine einwandfreie Verklebung zwischen Decklagen und Waben. Dazu müssen alle Prozessparameter wie Klebstoffeinstellung und -menge, Plattenqualität, Wabentyp und Toleranzen stimmen. Der verwendete Klebstoff spielt eine wesentliche Rolle, optimale Festigkeiten erreicht man mit PU-Klebstoffen, die auch beste Wärme- und Feuchtebeständigkeit ausweisen“, erläutert Ralf Griesche, Marketingleiter bei Siempelkamp.

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