Digitaldruck: Rezepte für den Druck von Morgen
Technocell und Munksjö zu den Anforderungen an das Papier
Die Entwicklung digitaldruckfähiger Dekorpapiere steckt noch in den Kinderschuhen. So lautet ein Statement von Munksjö. Trotzdem fordert die Branche Lösungen für diesen Bereich, denn immer mehr Unternehmen inves-tieren in den Bereich Digitaldruck, der trotz seiner unbestrittenen Stärken nach wie vor Defizite
aufweist. Industrielle Anwender sehen neben der geringen Geschwindigkeit vor allem im Zusammenspiel von Tinte und Papier Probleme. So antwortete kürzlich Markus Sander, Vorstand der Sparte Laminate/Elemente bei Westag & Getalit auf die Frage nach dem technischen Stand der Papiere beim Digitaldruck: „Ich sehe da noch nicht den absoluten Durchbruch.“
Wobei die großen Papierhersteller Munksjö und Technocell bereits spezielle Produkte für den Digitaldruck anbieten. Vor allem Technocell ist diesbezüglich sehr aktiv. Hinsichtlich der Kritik seitens der Drucker und Verarbeiter räumt das Unternehmen ein, dass bei Inkjet-Dekorpapieren manchmal das Verhalten im sogenannten Trockenverpressungs-Verfahren bei Schichtstoffplatten bemängelt wird. Dabei findet eine Verpressung bedruckter, nicht imprägnierter Bögen zwischen beharzten Overlays statt. Wenn die Fließfähigkeit des Harzes aus dem Overlay nicht ausreicht, kann es vorkommen, dass das Laminat nicht einwandfrei ist. Allerdings weist Technocell darauf hin, dass es Overlays im Markt gibt, die sehr gut geeignet sind.
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