Westag & Getalit: Authentische Werte vermitteln

Als einziges Unternehmen der Branche bietet Westag & Getalit HPL-Digitaldruck und digitalen Direktdruck an. Und kombiniert dies mit einer enorm breiten Produktpalette sowie starken logistischen Leistungen. Die Folge: wachsende Umsatzzahlen und ein positives Image bei den Kunden. Aber auch Westag ist mit steigenden Rohstoffkosten und einem starken Wettbewerb konfrontiert. Wie der Werkstoffspezialist diesen Herausforderungen begegnet, erläutern Markus Sander, Vorstand Sparte Laminate/Elemente, und Thomas Sudhoff, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, im Interview.


möbelfertigung:Wie bewerten Sie die aktuelle Entwicklung auf der Papier­­anbieterseite?
Markus Sander: Für uns sehr kritisch, denn es entwickelt sich ein Duopol, womit kein Abnehmer glücklich sein kann.

möbelfertigung: Westag & Getalit verarbeitet aber auch zahlreiche andere Materialien. Wie stellt sich die Rohstoff-preissituation für Sie dar?
Markus Sander: In allen Bereichen wird es teurer: Chemie, Papier und Holzwerkstoffe. Dabei sind vor allem die großen und schnellen Preissprünge problematisch. Diese bewegen sich, zum Beispiel bei den Holzwerkstoffen, innerhalb eines Quartals im zweistelligen Prozentbereich. Das bereitet uns große Schwierigkeiten, denn unsere Kunden im Handel erwarten von uns Preis­sicherheit, vor allem weil sie die Produkte direkt an den Endverbraucher verkaufen. Da lassen sich nicht andauernd die Preise verändern.

möbelfertigung: Was bedeutet dies für die Zusammen­arbeit mit Ihren Abnehmern?
Markus Sander: Wir müssen gemeinsam Modelle entwickeln, wie man Rohstoffpreise objektiv weitergeben kann, und sollten deshalb mit den großen Kunden zu Gleitklauselmodellen übergehen. Das würde auch zu mehr Transparenz führen.

möbelfertigung: Wie kann die Branche den steigenden Preisen darüber hinaus begegnen?
Markus Sander: Ich bin mir sicher, dass vor diesem Hintergrund das Thema Leichtbau an Bedeutung gewinnt.
Dabei muss „leicht“ aber gleichbedeutend mit „günstig“ sein. Denn ein Möbelkonsument sieht in einem leichten nun mal ein günstiges Produkt. Dementsprechend setzt es zum Beispiel ein schwedisches Möbelhaus in seinem Sortiment um und konnte mit dieser Bauweise niedrigere Preise realisieren. Schließlich wird weniger Material verbraucht. Was einen Weg aus der Rohstofffalle darstellt.

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "möbelfertigung"

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