Swedspan: Vorsprung durch Leichtbau

möbelfertigung: Herr Schwarz, wie bewerten Sie die aktuelle Lage der europäischen Holzwerkstoffindustrie? Rechnen Sie mit weiteren Konsolidierungen?
Christian Schwarz: Seit einigen Jahren gibt es eine zunehmende Konsolidierungsbewegung in der europäischen Holzwerkstoffindustrie; dies hat seit der letzten Wirtschaftskrise auch die großen Marktteilnehmer erfasst. Insbesondere in den vergangenen Monaten hat sich dieser Trend verschärft.
Allerdings unterscheidet sich die Entwicklung regional und von Land zu Land recht stark. Stabile und vertrauensvolle Beziehungen zu Abnehmern, die konsequente Fokussierung auf leichte Platten, leistungsfähige Oberflächen sowie Entwicklungsperspektiven für Mitarbeiter sind die beste Basis, um in Zukunft in der europäischen Holzwerkstoffindustrie erfolgreich zu sein.
möbelfertigung: Einige Ihrer Marktbegleiter sehen den Markt durch Überkapazitäten geprägt. Stimmen Sie dieser Aussage zu?
Christian Schwarz: Das scheint regional sehr unterschiedlich zu sein. In den Märkten, in denen wir tätig sind, kann ich keine großen Überkapazitäten erkennen. Allerdings konzentriert sich Swedspan auf Lightweight-Produkte, die auf die jeweilige Möbelfunktion ausgelegt sind. Das ist aus unserer Sicht der Markt der Zukunft, weshalb sich dieses Segment in den nächsten Jahren weiter vergrößern wird.
möbelfertigung: Wie konnte sich Swedspan aus Ihrer Sicht zu einem Unternehmen entwickeln, auf das die Branche interessiert schaut?
Christian Schwarz: Swedspan verfolgt eine klare Wachstumsstrategie und unterscheidet sich somit von vielen anderen, etablierten Marktteilnehmern im europäischen Holzwerkstoffmarkt.
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