Bosch Power Tools: Die Qualität ist weltweit identisch

möbelfertigung: Herr Hartung, wie ist aktuell die Umsatzentwicklung im In- und Ausland von Bosch Power Tools und welche Märkte laufen besonders gut?
Stefan Hartung: Nach dem schwierigen Jahr 2009 konnten wir 2010 ein erfreuliches Umsatzplus von nominal 19 Prozent erzielen und damit auch das Niveau des Jahres 2008 übertreffen. In Europa und Asien wuchs Bosch Power Tools zweistellig und auch im schwierigen Markt Nordamerika legte das Unternehmen zu.
möbelfertigung: Wie ist die Umsatzverteilung im Bereich Industrie und Handwerk?
Stefan Hartung: Bosch verkauft seine Elektrowerkzeuge ausschließlich über den Handel. Die Umsatzunterteilung unserer Fachhändler kennen wir natürlich nicht. Bei Zubehör gibt es Ausnahmen im Geschäft unserer jüngsten Akquisitionen. Sia Abrasives verkauft Schleifmittel direkt an die Industrie, im Freud-Programm sind insbesondere innovative Kreissägeblätter, Schneidköpfe, Holzfräser und Holzbohrer für Holzbearbeitungsspezialisten enthalten, die direkt beispielsweise an die Möbelindustrie vertrieben werden.
möbelfertigung: Wo und wie viel investiert Bosch Power Tools 2011/2012?
Stefan Hartung: 2011 sind China und Indien die bedeutenden Investitionsschwerpunkte. Hier will das Unternehmen die Präsenz im Markt sowie die Nähe zu den Kunden deutlich verstärken und errichtet zahlreiche neue Vertriebsbüros. Bisher waren wir in Asien/Pazifik vor allem mit Werkzeugen für professionelle Verwender tätig. Jetzt soll das Geschäft in weiteren Segmenten ausgebaut werden, insbesondere mit Messtechnik, Zubehör und Gartenwerkzeugen.
Erhebliche Summen investieren wir in unsere im weltweiten Verbund tätige Entwicklung. Zudem profitiert Bosch Power Tools von der zentralen Forschung der Bosch-Gruppe.
Das vollständige Interview lesen Sie in aktuellen Ausgabe der "möbelfertigung/Handwerk-Spezial".
