Blum USA: Die Konjunktur zieht an

Erstmals seit Jahren werden in den USA 2010 wieder mehr Wohnungen gebaut. Auch deshalb verzeichnet Blum seit März dieses Jahres einen leichten Trend nach oben, erklärt USA-Chef Karl Rüdisser. In Nordamerika muss sich Blum jedoch starker Konkurrenz aus Fernost erwehren.

möbelfertigung: Wie hat sich die Wohnungsbausituation in den USA entwickelt?
Karl Rüdisser: Seit 2006 sind die Zahlen der Neubauten im Wohnungsbereich ständig gesunken. Im vergangenen Jahr wurde die
Talsohle erreicht. Es zeichnet sich nun klar ab, dass es wieder aufwärts geht. 2010 wird das Jahr sein, in dem die Neubauten wieder über dem Vorjahresniveau liegen.

möbelfertigung: Ist eine Tendenz für die kommenden Jahre absehbar?
Karl Rüdisser: Die Tendenz für die kommenden Jahre ist schwach,
jedoch kontinuierlich steigend. Zurzeit ist es jedoch sehr schwierig, konkrete Prognosen abzugeben.

möbelfertigung: Wie bewerten Sie die momentane Absatzsituation für Blum in den USA?
Karl Rüdisser: Seit März dieses Jahres spüren wir ganz klar den Umkehr-Trend und freuen uns wieder über positiv steigende Umsatzzahlen.

möbelfertigung: In den vergangenen zwei Jahren musste Blum in den USA Mitarbeiter entlassen. Hat sich die Personalsituation entspannt?
Karl Rüdisser: Da sich seit Anfang 2010 in einigen Bereichen wieder Überstunden angesammelt haben, haben wir aktuell entschieden, wieder zehn Mitarbeiter in der Produktion einzustellen. Dies ist hoffentlich nur der Anfang eines Trends.

Das vollständige Interview lesen Sie in der "möbelfertigung 3/2010".

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