Biesse: Anstieg des Auftragseingangs

Ähnlich wie die deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen traf die Wirtschaftskrise die italienischen Marktbegleiter sehr hart. Auch die Biesse-Gruppe aus Pesaro hatte Einbußen. Aber trotz deutlicher Rückgänge schloss das Unternehmen mit einem positiven Cashflow in der zweiten Jahreshälfte 2009 ab. Was vor allem auf eine Reduktion des Kapitaleinsatzes in der ersten und einen Anstieg der Aufträge in der zweiten Jahreshälfte zurück zu führen ist.

möbelfertigung: Herr Quattrini, vor kurzem hat der Verband der italienischen Holzbearbeitungsmaschinenhersteller Acimall die ernüchternden Zahlen für 2009 des italienischen Marktes veröffentlicht. Inwiefern war die Biesse Gruppe von der schlechten Wirtschaftslage betroffen?
Riccardo Quattrini: In der zweiten Jahreshälfte 2009 sind die Auftragseingänge bei uns wieder signifikant gestiegen, ganz besonders im vierten Quartal. Damit hat Biesse sein im Vorfeld abgegebenes Versprechen an die Aktionäre eingelöst, den niedrigen Auftragseingang von der ersten Jahreshälfte 2009 wieder deutlich zu erhöhen. Dementsprechend war dann unser Ertrag vor Finanzergebnis, außerordentlichem Er­geb­­nis, Steuern und Abschreibungen (EBIDTA) in der zweiten Jahreshälfte ausgeglichen.
Nun gilt unser Augenmerk verstärkt der Produktion, der Wertschöpfungskette und dem umlaufenden Kapital. Wir haben in der ersten Jahreshälfte erfolgreich die Ausgaben reduziert, was zu einen positivem Cashflow in der zweiten Jahreshälfte 2009, insbesondere im vierten Quartal, führte. So erreichte Biesse ein Liquiditätsplus von 20 Millionen gegenüber einem Minus von 30 Millionen im ersten Halbjahr.

Das vollständige Interview lesen Sie in der "möbelfertigung 2/2010".


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