Egger: Wachstum aus eigener Kraft

Ein Unternehmer, der neue Standards in der Holzwerkstoffindustrie geschaffen hat: Michael Egger. Seine Firma vereint Werkstoffkompetenz mit Design, Ökonomie mit Ökologie und hat darüber hinaus immer den Mut zur Pionierarbeit. Die „möbelfertigung“ sprach mit Michael Egger sowie Geschäftsführer Ulrich Bühler über Meilensteine der Unternehmensgeschichte und Visionen für die Zukunft.

möbelfertigung: Die Firma Egger gilt als Vorzeigunternehmen. Trotz­-dem wurde kürzlich eine Anleihe getätigt. Muss man sich Sorgen um das Unternehmen machen?
Michael Egger: Nein, selbstverständlich nicht. Egger entwickelt sich gut. Wir sind ein stark investierendes, wachsendes Unternehmen. Und haben deshalb ja auch schon in der Vergangenheit den Kapitalmarkt erfolgreich genutzt. Und wie groß das Vertrauen in die Firma Egger ist, wird anhand einer Tatsache absolut deutlich: Die Anleihe war in zwei Tagen ausverkauft. Was uns natürlich sehr stolz und auch zufrieden macht. Wir hätten sogar noch mehr Geld bekommen können, aber zum Glück ist das absolut nicht nötig.

möbelfertigung: Wie Sie gerade eben erwähnten, ist Egger ein investierendes Unternehmen. Dazu passen Berichte in der Presse, die besagen, dass Sie ein Werk in Weißrussland bauen wollen. Wie ist da der Stand der Dinge?
Michael Egger: Der Stand der Dinge ist, dass dies in einigen Zeitungen stand. Darüber hinaus steht noch nichts fest. Auch wenn ein weißrussischer Minister und die dortige Presse verkünden, dass Egger in dieses Land geht, wurde noch nichts entschieden.
Fakt ist: Wir planen ein weiteres OSB-Werk in Osteuropa. Es wird auf jeden Fall wieder ein Werk auf der grünen Wiese sein, wo gleichzeitig die Infrastruktur, also Bahn, Rohstoffressourcen und Energieversorgung stimmt.
Optionen sind Weissrussland, Russland sowie ein weiteres osteuropäisches Land, das wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht nennen möchten.

möbelfertigung: Wann wird die Entscheidung fallen?
Michael Egger: Vor diesem Sommer, denn wir wollen spätestens im Sommer mit dem Bau beginnen, so dass vierzehn Monate später die Produktion startet.

Das vollständige Interview lesen Sie in der "möbelfertigung 2/2010".

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