Vauth-Sagel: Einfach kann oft besser sein

Trotz Umsatzrückgang in geringer zweistelliger Höhe werden wir das Geschäftsjahr 2009 mit schwarzen Zahlen abschließen“, bringt Claus Sagel die vergangenen zwölf Monate auf den Punkt. „Wir haben sehr auf unsere Effizienz und damit unseren Ertrag geachtet. Und so hart die Finanzkrise die globale Wirtschaft auch getroffen hat, beinhaltet sie auch Chancen, denn gerade jetzt kann man Marktanteile gewinnen. Wir haben noch nie so zahlreiche Gespräche mit interessierten Neukunden geführt, wie im letzten Jahr. Auch ein Grund für unseren Zuwachs im deutschen Markt.“
Dementsprechend gibt es für Vauth-Sagel keinen Grund, Aktivitäten zurückzufahren. Im Gegenteil, der Systemspezialist gibt aktuell richtig Gas. So startet das Unternehmen Ende Februar/Anfang März eine Produktion in den USA. „Wir werden in Greensboro/North Carolina mit circa fünfzehn Mitarbeitern Kunststoffkarussells produzieren, denn diese sind in den USA im Küchenbereich ein großes Thema. Die Produktionswerkzeuge dürften Mitte Februar montiert sein, so dass wir Anfang März beginnen und im April lieferfähig sein werden.“ Diese Investition deckt sich mit Claus Sagels Prognose für 2010: „Der Export wird anziehen. Gerade die zuletzt schwächelnden Märkte dürften – bis auf Spanien vermutlich – wieder anziehen. Hierzu zähle ich die USA, England, Russland oder China. Bei letzterem hat man inzwischen sogar das ­Gefühl, dass es dort keine Krise ­gegeben hat, so sehr laufen dort die Produktionen auf Hochtouren. Und was die USA angeht: Bei allen Einbrüchen darf nicht vergessen werden, was für ein kaufkräftiger Markt dies ist.“

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