Porsche: Schnelle Möbel mit schlankem Autobauer

Früher bestimmten im Wittener Werk der Völker AG Holzstaub und Materialien, die sich bis an die Decke stapelten, die Szenerie. Schrei­nerei, Lackiererei und Fertigung operierten als ­eigenständige, in sich geschlossene Bereiche. Alle Arbeitsschritte, vom Sägen über Schleifen, Schrauben und Montieren, entstanden in getrennter Boxenfertigung.
Heute präsentiert sich das Werk der mittelständischen Möbelfirma, die auf die Entwicklung und Produktion von Betten und wohnlichen Einrichtungen für Krankenhäuser spezialisiert ist, als hocheffiziente Produktionshallen. „Es liegen Welten zwischen früher und heute“, sagt der Vorstandsvorsitzende Heinrich Völker. Er weiß, dass sich die damaligen Verhältnisse heute fatal auswirken würden. „Die Branche hat sich verändert, die Konkurrenz ist größer geworden“, so der 68-Jährige, der sich seit mehr als zehn Jahren von Porsche Consulting beraten lässt.
„Porsche und Möbel“ – das klingt zunächst einmal wie „Fisch und Fahrrad“. Dass Porsche und die Möbelbranche sehr wohl zusammenpassen, wird deutlich, wenn man die jüngere Geschichte der Porsche AG betrachtet.

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