Würth: Alle Macht dem Vertrieb

möbelfertigung: Herr Friedmann, wie stark ist Würth von der weltweiten Wirtschaftskrise betroffen? Wie ist die Situation auf den verschiedenen Märkten?
Robert Friedmann: Jeder weiß, dass diese Konjunkturkrise nicht isoliert auf einigen wenigen Märkten stattfindet, sondern auf der ganzen Welt.
Besonders gilt das sicherlich für die USA, wo die Konjunktur ja schon vor der weltweiten Finanzkrise und deren Folgen schwächelte. In Westeuropa sind momentan vor allem Spanien und Großbritannien schwierige Märkte. Dies gilt auch für einige Märkte in Osteuropa.
möbelfertigung: Gibt es Märkte, die trotz der aktuell angespannten wirtschaftlichen Situation Zuwachs generieren? Was sind die Gründe?
Robert Friedmann: In Deutschland verläuft unser klassisches Kern-geschäft relativ stabil – verglichen mit den industrienahen Bereichen und dem Export, was an der noch guten Situation im Handwerk und unserer Fähigkeit liegt, Marktanteile zu gewinnen. Gerade in den letzten Monaten sehen wir Tendenzen zurück zum Wachstum. Unsere deutsche Muttergesellschaft, die Adolf Würth GmbH & Co. KG, hat in den Monaten von September und Oktober jeweils Umsatzrekorde erwirtschaftet.
möbelfertigung: Welche Maßnahmen hat Würth ergriffen, um gegenzusteuern?
Robert Friedmann: Wir haben uns auf zwei Pfeiler fokussiert: Wir haben Maßnahmen zur Kostenreduktion und zur Liquiditätssteigerung ergriffen, damit die finanzielle Stabilität des Unternehmens gestärkt und gleichzeitig volle Kraft in den Vertrieb gesteckt.
Das komplette Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "möbelfertigung".
