Homag & Holzma: Technologien für morgen

Während andere Maschinenhersteller aus Vorsicht vor den automatisch entstehenden Zusatzkosten lieber keine Hausmesse veranstalten, setzen andere noch stärker auf dieses Marketinginstrument: die Homag Gruppe zum Beispiel. Auch in diesem Jahr hatte die Homag und das Gruppenmitglied Holzma eingeladen, um den Kunden vor Ort das Maschinenspektrum zu demonstrieren. Vor allem auch, um neue Wege aufzuzeigen, wie Produktionen stärker automatisiert oder effizienter laufen können.
Mit großem Erfolg, wie Homag-Marketingleiter Gerhard Engelen erläutert: „Bereits am ersten Tag konnten wir die durchschnittliche Besucherzahl des vergangenen Jahres toppen. Eine gute Hausmesse ist in der Regel ein Signal für das Anziehen der Verkäufe ab dem kommenden Frühjahr.“ Was bedeuten würde, dass die Talsohle durchschritten wurde und die Homag wieder etwas entspannter ins neue Jahr blicken kann.
Das Jahr 2009 war ähnlich wie bei vielen anderen Holzbearbeitungsmaschinenherstellern ein erheblicher Rückschlag. Seit Ende 2008 waren die Auftragseingänge stark rückläufig. Erst seit der Ligna hat sich hier wieder etwas getan, auch die Restrukturierungen der Gruppe im Bereich Personal und Working Capital erhöhen die Chancen auf eine Ergebnisverbesserung im zweiten Halbjahr 2009. Trotzdem müssen Umsatzeinbußen in der Größenordnung um 40 Prozent erst einmal verarbeitet werden.

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