Furniture China Shanghai: Binnenmarkt als Motor des Wachstums

Die chinesische Möbelindustrie richtet ihre Produktion noch stärker auf das Inland aus. Das zeigen die von der China National Furniture Association (CNFA) veröffentlichten Zahlen: So wurden von Januar bis Juli Möbel im Wert von 14,1 Milliarden Dollar ausgeführt, was einem Minus von 9,45 Prozent im Vergleich zu 2008 entspricht. Im Vorjahr war noch ein Plus von 27,34 Prozent verzeichnet worden. „Die Einbußen ergeben sich vor allem aus den schwierigen Märkten Europa und USA, in die 70 Prozent der Exporte gehen“, so Jia Qingwen, Präsident der CNFA. Für das gesamte Jahr 2009 erwartet der Verband einen Rückgang der Exporte um zehn Prozent. Mit einer schnellen Erholung wird vor allem wegen der schwachen Nachfrage in Europa und den USA nicht gerechnet.
Dass Jia Qingwen trotzdem von einer Stabilisierung und Restrukturierung spricht und sogar eine Wertsteigerung der chinesischen Möbelproduktion von 8,4 Prozent in den ersten sieben Monaten des Jahres (Prognose Gesamtjahr 2009: zwölf Prozent) vermelden kann, hängt vor allem mit einer Belebung des Inlandsmarktes zusammen.
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