ZOW Italien: Die Spaltung des Erfolgsevents

Die Restriktionen für die nach Deutschland zweitgrößte ZOW sind in Pordenone einfach zu groß geworden“, begründete Survey-Chef Peter H. Meyer nach acht Jahren Pordenone mit kontinuierlichem Wachstum – auf inzwischen 733 Aussteller – den Umzug nach Verona im kommenden Jahr. „Ich gebe zu, dass ich nie mit einem derartigen Wachstum der Veranstaltung gerechnet hätte. Genau dieses zwingt uns nun zum Ortswechsel.“ Wobei es nicht um noch mehr Aussteller gehe, sondern, mehr Service und Komfort für Aussteller und Besucher zu bieten.
2007 hatte sich das noch anders angehört: „Wachstum kann nicht grenzenlos sein“, argumentierte Meyer damals. „Unüberlegtes Wachstum könnte negative Auswirkungen haben.“
Die Diskussion um SICAM (14. bis 19. Oktober 2009) beziehungsweise ZOW Italien in Verona (21. bis 24. Oktober 2009) bestimmte die Messetage in Pordenone – und hat sich endgültig zur Zerreißprobe entwickelt. Denn der in den vergangenen Jahren erfolgreich agierende Peter H. Meyer muss zur Kenntnis nehmen, dass sich die Branchengrößen Blum, Egger, Hettich, Vauth-Sagel, Grass, Kesseböhmer und Salice auf die SICAM in Pordenone und damit auf seinen ehemaligen Geschäftspartner Carlo Giobbi festgelegt haben.
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