Schattdecor: Nägel mit Köpfen gemacht

Sie waren einer der weißen Flecken auf der „Schattdecor-Produktionsstätten-Landkarte“: Die USA. Doch jetzt hat der weltgrößte Dekordrucker den Grundstein für ein neues Werk in St.Louis gelegt. 2010 soll die Produktion starten. Ein ­anspruchsvolles Unterfangen angesichts der aktuellen ­Wirtschaftslage sowie der Wettbewerbssituation in den ­Vereinigten Staaten. Warum also gerade jetzt und warum St. Louis? Die „möbelfertigung“ fragte beim Vorstands­vorsitzenden von Schattdecor, Reiner Schulz, nach.

Auf der IWF in Atlanta sorgte Schattdecor nicht „nur“ mit seinen rund 250 Dekoren in 16 Farb- und 11 Marktkategorien für Aufsehen, sondern auch mit den Plänen für den Bau einer Schattdecor-Produktion in St. Louis, die der Vorstandsvorsitzende Reiner Schulz und der Leiter der US-­Repräsentanz Tom Drazen präsentierten. Schon im Oktober begannen dann die ersten Erschließungs­arbeiten für den Neubau.
„Nach vielen Jahren der Vorarbeit und dem Vertraut werden mit der Denke und Kultur dieses großen Landes und seiner Menschen war es an der Zeit, den Worten ­Taten folgen zu lassen und die nordamerikanischen Kunden mit einer Produktion vor Ort bestmöglich zu versorgen“, betonte Reiner Schulz. Im Gegenzug hofft das Unternehmen natürlich, dass die Kunden ihre Versprechen
ein­lösen und die neue Dekor­druckerei „mit Aufträgen“ ver­sorgen werden.
Die Wahl des Standortes war für Schattdecor naheliegend, denn: „Wenn man ein gutes Team hat, das bereits seit vielen Jahren im Großraum St. Louis wohnt, dann ergibt es keinen Sinn, die Menschen, auf die man baut, aus ihrer Umgebung herauszureißen. Zudem zeichnet sich ja St. Louis auch durch eine sehr zentrale ­Lage innerhalb Nordamerikas aus. Insofern ist dieser Standort eine gute Wahl.“
Und mit Tom Drazen als ­Geschäftsführer der neuen Firma habe man ebenfalls bereits vor vielen Jahren eine gute Wahl ­getroffen, erläutert Reiner Schulz.
Drazen betonte, welche Bedeutung für ihn das neue amerikanische Werk ganz persönlich hat. „Nach fast 13 Jahren Arbeit hat sich mit der Entscheidung für den Bau einer neuen Produktion in St. Louis ein Traum erfüllt. Ich kann mich noch sehr gut an die ersten Jahre erinnern und bin ­natürlich auch ein wenig stolz ­darauf, dass mein Team und ich mit der Unterstützung von Verkaufsleiter Ulrich Ringelberg aus Thansau die verkaufte Menge nach Nordamerika von Jahr zu Jahr kontinuierlich steigern konnte. Ein langer Weg vom Keller ­meines Hauses.“

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