IMA: Die Versäumnisse der Vergangenheit aufholen

Das Unternehmen IMA Klessmann aus Lübbecke hat in den letzten zehn Jahren Höhen und Tiefen erlebt, von schwierigen Marktverhältnissen bis hin zur Trennung von der Homag-Gruppe. Seit Beginn dieses Jahres stehen zwei neue Geschäftsführer an der Spitze des Produzenten, die mit neuen Strategien und Konzepten die einstige Erfolgsgeschichte weiterführen wollen.

möbelfertigung: Im Jahr 1999 fusionierte IMA Klessmann mit der Homag-Gruppe, im Jahr 2005 gelang dank Adcuram die Trennung. Was hat sich verändert, seit dem IMA Klessmann wieder selbstständig am Markt agiert?
Dr. Ing. Winfried Büdenbender: Die Ima-Gruppe hat seit dem Gesellschafterwechsel wieder klar an Profil gewonnen und ist seit der vollständigen Trennung von der Homag wieder in der Lage, eine eigene Unternehmensstrategie zu verfolgen. Dazu zählt die Produktphilosophie genauso wie das Erscheinungsbild auf Messen oder der Ausbau des Vertriebs. Wir sind heute so aufgestellt, dass wir die IMA-eigenen Kompetenzen weiter ausbauen können.
Rüdiger Schliekmann: Im Großen und Ganzen eine Entwicklung, die dem Kunden zugute kommt. Denn die technischen Fortschritte der Produkte zweier konkurrierenden Unternehmen sind immer größer als bei zwei Herstellern, die innerhalb einer Gruppe das gleiche Feld bearbeiten.
möbelfertigung: Warum hat sich der Gesellschafter für eine neue Geschäftsführung entschieden?
Büdenbender: Der Finanzinvestor Adcuram hatte für die ersten beiden Jahre nach der Übernahme eine definitive Grundausrichtung vorgegeben. Jetzt wollte der Gesellschafter mit einer Neubesetzung der Geschäftsführung die technische Ausrichtung stärker vorantreiben und entschied sich letztlich dafür, diese Positionen dementsprechend neu zu besetzen. Letztlich rührt diese Überlegung sicher auch ganz einfach daher, wie IMA Klessmann am Markt wahrgenommen wird: Als technologisch führend. Darum liegt es nahe, die Unternehmensführung in erfahrene Technikerhände zu legen, wie mein Kollege Rüdiger Schliekmann und ich es verkörpern.

Das komplette Interview lesen Sie in der aktuellen "möbelfertigung 3".