Gamet: Konsequent auf Wachstum getrimmt

Im Bereich dekorative Beschläge ist Gamet in Polen mit 30 Prozent Marktführer und zudem im Export nach Osteuropa stark aufgestellt. Mit einer hochmodernen Produktion im Rücken, verfolgt das Management des Unternehmens jedoch weit größere Ziele und will in den kommenden Jahren eine europäische Industrie-Gruppe aufbauen. So werden auch in Deutschland Firmen für eine Übernahme beziehungsweise Fusion gesucht. Noch in diesem Jahr ist der Gang an die Börse geplant.

Um Träume zu verwirklichen, muss man große Pläne haben“, sagt Gamet-Geschäftsführer Krzysztof Pióro. In seinem Heimatland ist der polnische Griff-Hersteller mit einem Marktanteil von 30 Prozent die klare Nummer eins. Diese Positionierung soll jedoch nur eine Zwischenstation sein.
Nachdem Pióro 2005 die 100-prozentige Übernahme des Unternehmens durch den von Enterprise Investors geführten Private-Equity-Fond „Polish Enterprise Fund V“ vorbereitete und den Vorstandsvorsitz übernahm, stieg der Umsatz des polnischen Beschlägeherstellers von etwa 30 auf aktuell mehr als 44 Millionen Euro. Die Exportquote kletterte von zehn auf 40 Prozent. Im Marktsegment dekorative Beschläge ist Gamet laut Krzysztof Pióro momentan sogar „die am dynamischsten wachsende Firma in Ost- und Mitteleuropa“.
Das macht Lust auf noch mehr. Wo andere in Zeiten schleppender Konjunktur auf zartes Wachstum hoffen, blickt Pióro extrem offensiv und selbstbewusst in die Zukunft. Seine Vision: „Wir bauen eine europäische Industrie-Gruppe. Momentan sind wir in unserem Marktsegment die größte Firma in Osteuropa. In fünf Jahren wollen wir eines der größten Unternehmen in ganz Europa sein.“

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