Thomas Ritt (Gera Leuchten): Weniger Licht ist oftmals mehr

Der Anspruch an Licht am Möbel hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Weniger ist jetzt oft mehr, das Licht muss versteckt sein, um nicht technisch zu erscheinen und die Wohn- beziehungsweise Gemütlichkeit nicht zu stören. Andererseits wird funktionelles, helles Licht für feine Arbeiten verlangt. „Möbelfertigung“ sprach mit dem Produktmanager und Designer von Gera Leuchten, Thomas Ritt, über Trends und Entwicklungen in diesem Segment.

möbelfertigung: Herr Ritt, wo entstehen übergeordnete Licht-Trends?
Thomas Ritt: Beim Endkunden, weil er bestimmte Bedürfnisse entwickelt. Zum anderen aufseiten
großer Hersteller zum Beispiel von Autos, Verkehrstechnik, Leuchten oder hochwertigen Möbeln. Trends machen die Technologietreiber, die, was zum Beispiel LED angeht, vielfach in Asien sitzen. Sie geben Architekten und Designern, den Möbel- und Leuchtenherstellern Innovationen an die Hand, die in der Produktentwicklung und im Marketing genutzt und umgesetzt werden können.

möbelfertigung: Welche gesellschaftlichen Entwicklungen haben Einfluss auf Licht-Trends?
Thomas Ritt: Es sind architektonische Vorbilder und Ideale, die gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln. Heute zeigt man große, offene Grundrisse. Das führt zu Möbel- und Raumplanungen, die einerseits das Miteinander und die Kommunikation fördern und andererseits zu Ruhe, Entspannung verhelfen sollen. Und wer Wände weglässt, kann Räume auch mit Licht gliedern.

möbelfertigung: Gibt es Vorreiter?
Thomas Ritt: Eine treibende Branche ist die Automobilindustrie, gerade was den Einsatz von Ambiente-Licht angeht. Sie hat sich sehr früh im Innenbereich der Autos um den Einsatz von LED und Lichtleitern gekümmert.

Das komplette Interview lesen Sie in der aktuellen "möbelfertigung 3".