IKEA: Die Latte wird hoch gehängt


Seit über sechs Jahrzehnten gibt es IKEA. Vier Buchstaben, die beinahe jedem geläufig sind, denn die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses sucht bis heute ihresgleichen. Was 1943 auf einem Bauernhof im Süden Schwedens mit Konsumgütern wie Kugelschreibern, Brieftaschen und Tischdecken begann, setzte sich bereits vier Jahre später mit den ersten Möbelverkäufen fort.
Heute, etwas mehr als sechzig Jahre danach, erwirtschaftet IKEA einen Umsatz von 19,8 Mrd. Euro mit über 9.500 Artikeln im Sortiment. 231 Einrichtungshäuser in 24 Ländern gehören zum Konzern, darüber hinaus 45 Einkaufsbüros und diverse Distributionszentren. In insgesamt 40 Ländern dieser Erde sind 118.000 Mitarbeiter für IKEA tätig. Diese Marktgröße macht IKEA zu einem Unternehmen, dessen spezielle Anforderungen und Wünsche Gewicht haben. Zum Beispiel in der Sortimentsarbeit: Der Grundgedanke hierbei ist, dass sich dank der niedrigen Preise viele Menschen funktionale Einrichtungsgegenstände mit gutem Design leisten können.
Aber nicht nur das Design der Artikel ist mit Bedacht ausgesucht. Auch in puncto Qualität geht IKEA seinen ganz eigenen Weg. So erwartet das Unternehmen zum Beispiel Möbeloberflächen, die richtige Qualität zum besten Preis bieten. Die unübersichtliche Vielzahl der derzeit gültigen nationalen und internationalen Normen (DIN, EN, ISO) entsprach dabei nicht der geradlinigen Herangehensweise von IKEA, darum entschied der Konzern schon vor Jahren eigene Standards, sogenannte „IOS-MATs“, herauszugeben, die natürlich ständig angepasst und weiterentwickelt werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe der möbelfertigung.