Cosentino: Mit Quarzwerkstoff auf Wachstumskurs


Ob die Alhambra in Granada, die Moschee von Córdoba oder der Königspalast in Madrid - der dort eingesetzte Marmor stammt aus den Steinbrüchen Macaels der spanischen Region Almeria. In dieser Region liegt auch der Ursprung des Naturstein- und Quarzwerkstoff-Spezialisten Cosentino. So beginnen 1940 Eduarda und Eduardo Cosentino hier mit dem Abbau von Granit und der Herstellung einfacher Marmorprodukte. 1979 gründeten dann die Geschwister Francisco Martinez-Cosentino, Justo und Eduardo Martinez-Cosentino mit nur 17 Mitarbeitern ihre eigene Gesellschaft und versorgten zahlreiche Bauprojekte an der Costa del Sol. In den 80ern expandierte das Unternehmen auch außerhalb Spaniens. Einen Meilenstein in der Firmengeschichte stellt die Entwicklung des Quarzkomposits "Silestone” dar. Der Werkstoff besteht zu 93 Prozent aus Quarz. Der Rest setzt sich aus Beimischungen von Harz, Farbstoffen, Glas- und Spiegelstückchen zusammen. Diese Kombination macht das Material sehr unempfindlich, hitzebeständig, kratzfest sowie pflegeleicht. So konnte sich "Silestone" zum absoluten Topseller von Cosentino entwickeln und macht inzwischen 82 Prozent des gesamten Umsatzes (2006: 383,2 Millionen Euro) des Unternehmens aus.
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