Weinig: Profitable Holzoptimierung

"Die Lage der Branche in Deutschland ist so gut wie seit Langem nicht mehr" resümiert Vorstandsvorsitzender Rainer Hundsdörfer anlässlich der "Intech 2007", der 17. Hausmesse der Weinig Gruppe Ende Oktober in Tauberbischofsheim. Die Laune wäre natürlich nur halb so gut, wenn Weinig auf dieser Erfolgswelle nicht weit oben mitschwimmen würde, und so vermelden die Massivholzspezialisten im Auftragseingang einen Zuwachs um 18 Prozent, verglichen mit dem Vorjahr. Damit einhergehend ist die Kapazitätsauslastung derzeit her-vorragend, allerdings führen Produktionsengpässe auch zu längeren Lieferzeiten. Hundsdörfer rechnet damit, dass Weinig in diesem Jahr die 400 Mio. Euro-Umsatzgrenze überschreitet, das ergibt einen Gewinn von rund 30 Mio. Euro. Der Schwerpunkt im Verkauf verlagert sich spürbar weg von den reinen Standardmaschinen hin zu kompletten Anlagen. Außerdem geht es immer häufiger darum, Effizienz zu verkaufen, statt Kapazität. Die Hausmesse wurde im Wesentlichen von zwei Neuheiten geprägt: Zum einen von der Marktreife des "Variomat" und der Eingliederung von "Luxscan" in die Weinig Gruppe. Beim "Variomat", den die Baden-Württemberger auf der "Ligna+" erstmals zeigten, handelt es sich um eine vollwertige Kehlmaschine mit flexibler Zusatzausrüstung, die vor allem dem Bedarf der Schreiner voll entspricht. Der Vorteil des "Variomaten" ist die Längs- und Querbearbeitung in einer Maschine, verbunden mit dem problemlosen Werkzeugwechsel dank PowerLock. Auf reges Interesse der Gäste stieß die Übernahme von "Luxscan Technologies " und das damit verbundene Scanner-Know-how, welches zukünftig in alle neuen Maschinen einfließen wird. Weinig installierte mit dem Unternehmen vor dem Kauf bereits etwa 50 Anlagen und konnte sich so ein Bild davon machen, dass "Luxscan" alle erforderlichen Basistechnologien für einen Einsatz bei Massivholz beherrscht.
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