Egger: Revolution jetzt druckreif


Alle Investitionen sind aufgegangen", betont Michael Egger im Rahmen des im Briloner Werk stattfindenden Pressegesprächs mit Blick auf das 500 Millionen Euro schwere Investitionsprogramm, das Egger für zwei Jahre aufgelegt hatte. Auch das aktuelle Großprojekt - der Bau des bislang größten Egger-Werkes in Rumänien - liegt absolut im Plan. Ein kleiner Wermutstropfen ist bislang der Verkauf der Wabenplatten - das Unternehmen produziert am Tiroler Standort St. Johann bislang einschichtig - wobei Egger hier in Sachen industrieller Produktion Pionierarbeit leistet. Und dementsprechend Lehrgeld zahlen muss. Aber: "Wir wissen - gerade angesichts der Preissteigerungen bei den Rohstoffen - dass die Leichtbauplatte ein sehr gutes Produkt ist", so Michael Egger zuversichtlich. Vorreiter ist das Unternehmen auch bei einem anderen Projekt: dem direkten Bedrucken (per indirektem Tiefdruckverfahren) von Laminat für Fußböden in ganz neuer Qualität - bei Egger "DPR" genannt. In einer neuen Halle im westfälischen Brilon - die auch Raum für die Endfertigungsanlage und das Lager bietet - wurde eine 380 Meter lange Druck- und Lackstraße von Hymmen errichtet. Diese ist in der Lage, 30 Millionen Quadratmeter im Jahr direkt zu bedrucken. Dabei werden bei Vollbetrieb rund 190.000 Kubikmeter Roh HDF verarbeitet. Die Anlage ist in der Lage, 2,2 Meter breite und 5,8 Meter lange Platten beidseitig zu bedrucken.
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