Lectra: Lösungen für mehr Effizienz

Hersteller von Polstermöbeln stehen vor großen Herausforderungen, der internationale Wettbewerb wird speziell durch den Druck aus Fernost immer härter“, sagt Bruno Blain, Direktor des Bereichs Möbel bei Lectra. Weitgehende Automatisierung ist heute unabdingbar. Unter anderem müssen kleinere Bestellungen mit einer Vielzahl verschiedener Stile koordiniert werden, denn die Nachfrage nach vielfältigen und kundenspezifisch angepassten Produkten steigt im gleichen Maße, wie der internationale Preiskampf zunimmt. Gleichzeitig verkürzt sich die Lebensdauer der Artikel ständig, „sie müssen heute in Top-Qualität und absolut termingerecht geliefert werden.“ Zudem klagen auch Polstermöbel-Hersteller über einen Mangel an Fachkräften. „Wer jetzt und in Zukunft erfolgreich sein will, darf den Trends der Mode nicht hinterherlaufen, sondern muss selbst Trends setzen“, sagt Blain.
Auf dem Kongress „Lectra World 2007“ versuchte der CAD/CAM-Spezialist, etwa 120 seiner Kunden aus dem Möbelbereich auf dem Weg zu größerer Effizienz Entscheidungshilfen an die Hand zu geben. Und stellte unter anderem neueste Technologien im Bereich Produktentwicklung und Virtuelles Prototyping sowie Lederzuschnitt vor. Erstmals konnte Lectra dabei im International Advanced Technology und Conference Center in Bordeaux auch Gäste aus Russland begrüßen. Laut Generaldirektor Daniel Harari ist das der Fläche nach größte Land der Welt auch für Lectra einer der Zukunftsmärkte überhaupt. So erwartet das Unternehmen, dass der russische Möbelmarkt im Jahr 2007 um acht Prozent anzieht. Damit liegt Russland vor China (+7 Prozent), den baltischen Staaten (+6) und Polen (+4). Für Deutschland und andere historisch starke westeuropäische Länder prognostiziert Lectra in diesem Jahr nur einen sehr geringen Zuwachs.
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